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Section 660
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Die Antinomie der moralischen Weltanschauung, daß es ein moralisches
Bewußtsein gibt, und daß es keines gibt,--oder daß das Gelten der
Pflicht ein Jenseits des Bewußtseins ist, und umgekehrt nur in ihm
stattfindet, war in die Vorstellung zusammengefaßt worden, worin das
nichtmoralische Bewußtsein für moralisch gelte, sein zufälliges
Wissen und Wollen für vollwichtig angenommen, und die Glückseligkeit
ihm aus Gnade zuteil werde. Diese sich selbst widersprechende
Vorstellung nahm das moralische Selbstbewußtsein nicht über sich,
sondern verlegte sie in ein ihm andres Wesen. Aber dies Hinaussetzen
dessen, was es als notwendig denken muß, außer sich selbst ist ebenso