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Section 631
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Das moralische Bewußtsein ist als das _einfache Wissen_ und _Wollen_
der reinen _Pflicht_ im Handeln auf den seiner Einfachheit
entgegengesetzten Gegenstand--auf die Wirklichkeit des
_mannigfaltigen Falles_ bezogen, und hat dadurch ein mannigfaltiges
moralisches _Verhältnis_. Es entstehen hier dem Inhalte nach die
_vielen_ Gesetze überhaupt, und der Form nach die widersprechenden
Mächte des wissenden Bewußtseins und des Bewußtlosen.--Was fürs erste
die _vielen Pflichten_ betrifft, so gilt dem moralischen Bewußtsein
überhaupt nur die _reine Pflicht_ in ihnen; die _vielen Pflichten_
als viele sind _bestimmte_ und daher als solche für das moralische