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Section 635
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Ob aber schon seine Wirklichkeit unvollkommen ist, so gilt doch
seinem _reinen_ Willen und Wissen die Pflicht als das Wesen; im
Begriffe, insofern er der Realität entgegengesetzt ist, oder im
Denken ist es also vollkommen. Das absolute Wesen aber ist eben dies
Gedachte und jenseits der Wirklichkeit Postulierte; es ist daher der
Gedanke, in welchem das moralisch unvollkommne Wissen und Wollen für
vollkommen gilt, hiemit auch, indem es dasselbe für vollwichtig nimmt,
die Glückseligkeit nach der Würdigkeit, nämlich nach dem ihm
_zugeschriebenen Verdienst_ erteilt.